Nicht alle können sinnerfassend lesen. Damit auch Menschen mit Legasthenie, Demenz oder anderen Beeinträchtigungen die Freude am Lesen (wieder) entdecken, gibt es jetzt Literatur in einfacher Sprache.

Wie sieht diese Literatur aus?

Am wichtigsten sind kurze Sätze, in denen keine Fremdwörter vorkommen. Verboten sind unter anderem auch Zeitsprünge, Passivformen und Sprachbilder. So zum Beispiel beginnt eine bald erscheinende Fassung von Kafkas „Die Verwandlung“ mit diesen Sätzen: „Eines Morgens wird Gregor Samsa wach. In der Nacht hat er schon unruhig geträumt. Und als er aufwacht, ist alles anders als sonst. Gregor Samsa ist ein riesiger Käfer geworden.“

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