Viele Personen in Österreich sind auf Leistungen von Gebärdensprachdolmetschern angewiesen, um am sozialen Leben teilnehmen zu können. Der hohe Bedarf an ÖGS-Dolmetschern kann durch das geringe Ausbildungsangebot in Österreich schwer gedeckt haben. Deshalb soll es ab Herbst ein neues Studium in Innsbruck geben.

Der relativ hohe Bedarf an ÖGS-Dolmetschern sei durch deren besonders vielfältiges Tätigkeitsfeld zu erklären, sagt Gebärdensprachdolmetscherin Elisabeth Greil. „Sie arbeiten im Alltag der Gehörlosen. Sie begleiten gehörlose Menschen zum Arzt, dolmetschen aber auch bei Schulungen am Arbeitsplatz oder in Ausbildungen. Und sie unterstützen Gehörlose in der Freizeit und im Familienleben, zum Beispiel bei Hochzeiten, Taufen und Familienfesten, oder bei Vorträgen.“ Greil ist die designierte Studiengangsleiterin eines neuen sechssemestrigen Bachelorstudiums, das ab Herbst an der Fachhochschule Gesundheit Tirol starten wird (vorbehaltlich der Akkreditierung durch AQ Austria).

Zur Studiumsseite

Leave a Comment