Eine Meinung aus dem philosophischen Elfenbeinturm sorgt für Aufregung. Richard Dawkins rät dazu, bei der Diagnose Down Syndrom immer abzutreiben! –  Das kann nur jemanden behaupten, der keinen Menschen mit Down Syndrom kennt. Ich habe einige Freunde, die ein glückliches und zufriedenes Leben führen und für die die Diagnose Down Syndrom für ihre Lebensqualität nicht relevant ist. Es gibt kein Recht auf ein gesundes Kind! Die Abtreibungen bei Down Syndrom sind auch immer Spätabtreibungen, also außerhalb der Fristenregelung (12. Woche). Dabei wird der Fötus im Mutterleib durch einen Herzstich getötet, damit das Kind nicht lebend zu Welt kommt. Diese „eugenische Indikation“ ist auch in Österreich gesetzlich erlaubt, stellt aber eine Diskriminierung von behindertem Leben dar und ist ethisch und moralisch nicht vertretbar!

 Frauen stehen immer mehr unter dem Druck, ein gesundes Kind zur Welt bringen zu müssen. Es ist ein Irrglaube, dass beispielsweise die Präimplantations Diagnostik im Sinn der Frauen ist. Was ist ein perfekter Mensch? Behinderung, Geschlecht, Augenfarbe, Intelligenz, … ? Lebensglück kann man nicht unter dem Mikroskop sehen. Wir brauchen in der Gesellschaft die Vielfalt, diese macht sie erst spannend und wertvoll!

Hier ein Artikel zur umstrittenen Aussage des „Gelehrten“ aus Oxford und die Reaktionen darauf.

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