Autistische Personen schildern ihre „Innenwelten“ und bringen die bisherige Sichtweise ins Wanken:

  • „Je heller, desto lauter, je lauter, desto verschwommener“, beschreibt z. B. Denise Linke ihre Wahrnehmung im Interview.
  • Der Sohn eines berühmten Hirnforschers, Kai Markram, fordert seinen Vater nicht nur im Alltag heraus, sondern er bringt auch die bisherigen neurowissenschaftlichen Theorien zur Erklärung von Autismus durcheinander.
  • Dietmar Zöller fragt, ob sein Gehirn wie ein verrücktes Versandhaus arbeitet und Christine Preißmann gibt aus eigener Erfahrung praktische Tipps, um gut leben zu können

Immer mehr Personen aus der Fachwelt lassen sich auf ein Umdenken ein. Sie bedienen sich nicht mehr einer Defizitsprache, sondern bemühen sich um eine neutrale, funktionale Problemsicht:

  • Georg Theunissen gibt wertvolle Anregungen zum Verstehen autistischer Schülerinnen und Schüler und plädiert für die Wertschätzung ihrer „autistischen Intelligenz“.
  • André Franz Zimpel hebt die neuropsychologischen Potenziale des Autismus-Spektrums als soziale Bereicherung hervor.
  • Brita Schirmer möchte unsere Aufmerksamkeit von den Schwächen zu den Stärken autistischer Menschen richten, damit auch die Potenziale gesehen werden. Das Verstehen ist die Voraussetzung für ein gemeinsames Miteinander und in der Schule für einen qualitativen inklusiven Unterricht, an dem dann alle autistischen Kinder und Jugendlichen teilnehmen können

 

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