Wählerinnen und Wähler, die eine handschriftlich einzutragende Vorzugsstimme vergeben möchten, müssen künftig nicht mehr den Namen der Kandidatin / des Kandidaten eintragen, sondern können stattdessen auch die Listennummer der jeweiligen Person eintragen. Das bringt vor allem Menschen mit Behinderung eine wesentliche Erleichterung, für die das handschriftliche Eintragen eines Namens oft schwer bis gar nicht möglich ist. Das Schreiben von Zahlen hingegen ist im Rahmen des Machbaren.

Davon profitieren auf der Wählerseite nicht nur Menschen, die etwa seh- oder lernbeeinträchtig sind, sondern auf der Kandidatenseite genauso jene, die einen längeren, komplizierteren Nachnamen haben oder deren Name aufgrund von Namensgleichheit mehrfach auf einer Liste vorkommt.