Man muss nicht eine Kleinkunstbühne besuchen, man braucht nur einfach den Fernseher aufdrehen. Dies gilt für die Fernsehauftritte von ehemaligen Politiker genauso wie für Soapoperas wie die Alpenklinik. Der Hauptdarsteller ist nicht nur ein attraktiver, angesehener Herzchirurg, sondern auch Seelsorger, Psychologe und Philosoph. Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, bringt die Dinge auf den Punkt, durchleuchtet alles mit seinem ärztlichen Röngtenblick, wird dabei niemals müde oder gar schlecht gelaunt. Ständiges Lächeln, attraktives Aussehen. Wie eben Ärzte so sind. Und es gibt immer ein Happy End. Ein Vergleich mit so mancher Realsatire kann durchaus gezogen werden.

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