„Es war, was damals keiner der Bewohner*innen des Camps vermutet hätte, der Beginn einer sich bis in die Gegenwart ziehenden Revolution. Der Mut und die Kraft der Gruppe beeindrucken ebenso wie sehr sie die Zukunft der Behindertenrechtsbewegung prägten und einen Staat, der Profit über menschliche Interessen stellt, in die Knie zwangen.“

Jugendliche im Crip Camp
Foto: fm4.at

Die von den Obamas produzierte Doku wurde enthusiastisch gefeiert und mit mehreren Auszeichnungen geschmückt. Gegenstand der Doku ist das Crip Camp: 1971 gestartet lief es beinahe 20 Jahre (bis 1990). Die Grenzen zwischen BetreuerInnen und CamperInnen verliefen schwimmend und zum ersten Mal fühlten sich die Individuen der größten Minderheit der USA, das sind Menschen mit Behinderung, wie Jugendliche und nicht wie betreuungsbedürftige Personen.

Die Regisseur*innen Nicole Newnham und Jim LeBrecht, selbst ehemaliger Jened-Camper, zeigen uns in einer gekonnt geschnittenen Mischung aus Archivnachrichten und privaten Filmen, wie in diesem Sommer aus den Jugendlichen Aktivist*innen wurden, die für Millionen von Menschen Zugänglichkeit zur und Teilhabe an der Welt erkämpften.

Der Trailer

Hier geht es zur FM4-Story!