Anlässlich des Erscheinens meines Buches „Mit Mut zum Glück“ wurde ich zu Barbara Stöckl in ihre TV-Talkshow eingeladen. Dabei stellte sie mir heikle Fragen. Etwa, warum ich in meinem Buch schreibe, dass ich nicht geheilt werden möchte.

 

Meine Antwort war klar: „Die Behinderung gehört zu mir und zu meinem Leben. Wenn ich plötzlich nicht mehr behindert wäre, müsste ich die Fenster putzen und den Mistkübel hinuntertragen“. Natürlich eine Provokation! Den einen Tag ohne Behinderung würde ich mir wirklich wünschen. Nur einen Tag. Ein Tag, an dem ich tanzen und alle umarmen würde. Ein Tag, an dem ich durch Schönbrunn joggen würde. Denn ich würde gern das Geheimnis des Laufens und Sports kennenlernen, den meine Frau so schätzt. Und vielleicht würde ich es noch schaffen, mit meiner Frau auf einen Berggipfel zu steigen und dort die Abendsonne zu bewundern.

 

Barbara Stöckl fragte auch, wie ich mit meinem Alter und meinem 50. Geburtstag umgehe? Ich sagte: „ Ich habe ein Mut-Buch geschrieben!“ 🙂

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