Was das Huhn in unserem Garten mit dem Behindertengleichstellungsgesetz zu tun hat. 

Mit Jahresbeginn sind beim Behindertengleichstellungsgesetz alle Übergangsfristen ausgelaufen. Im aktuellen Furche Artikel ziehe ich Bilanz und zeige Perspektiven auf. 

Als das Behindertengleichstellungsgesetz 2006 aus der Taufe gehoben wurde, wollte es niemand: Behinderte Menschen demonstrierten vor der ÖVP-Zentrale, hängten dort ein gerupftes Huhn auf die Türklinke und ließen mir liebe Grüße für das zerrupfte Gesetz ausrichten. Gleichzeitig standen bei der letzten Verhandlungsrunde zum Gleichstellungsgesetz die WirtschaftsvertreterInnen, konfrontiert mit neuen Anliegen vom Verhandlungstisch entrüstet auf und verließen den Saal. Heute, zehn Jahre später, ist die Stimmung ähnlich, aber es ist Zeit die Erfolge und Misserfolge zu analysieren. Dies versuche ich in meinem Kommentar in der Furche.

Im Übrigen ist mir dieser Tage mitten im Winter ein Huhn zugeflogen. Es ist ein gut gefiedertes Sulmtalerhuhn. Nachdem ich nicht in der Nähe eines Bauernhofs wohne, sondern mitten in der Stadt, frage ich mich, ist das ein Zufall oder doch ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind?

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