„Diese Kinder sind in der Hölle gelandet“

Vor vier Jahren meldete sich eine Kinderkrankenschwester beim Falter, um über die Misshandlung von behinderten Kindern in Wiener Psychiatrien zu berichten. Die Stadt ließ die Vorwürfe systematisch untersuchen -und stieß auf ein unbekanntes System des Schreckens

Hier war die schreckliche Zeit stehengeblieben. Als der Psychiater Ernst Berger am 15. März 1990 seinen Dienst als neuer Chef der „Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder“ am Rosenhügel antrat, fand er vier Netzbetten vor. Eines davon war mit vier Stahlträgern in Boden und Decke verankert, damit es nicht umfiel, wenn der Patient, der darin nicht nur schlief, es heftig hin und her schaukelte. Berger setzte dem Personal eine Frist von drei Monaten, die Netzbetten zu entfernen. Die Zwangsjacken, die auf der Station genauso wie Hand-und Fußfesseln eingesetzt wurden, ließ er sofort wegsperren.

Wenn Berger, heute 70, von seinem Dienstantritt erzählt, ist er immer noch fassungslos. In Wien war die neurologische Abteilung am Rosenhügel als „Rett-Klinik“ wohlbekannt, und sie galt als einer der besseren Orte, an denen man landen konnte, wenn man noch nicht erwachsen und behindert war. Besser jedenfalls als in den Pavillon 15 am Steinhof zu kommen, der war Verwahranstalt. Netzbetten, Zwangsjacken und Fesseln waren Alltag. Dazu kamen Schläge mit nassen Fetzen, vom Personal zugedrehte Wasserhähne, sodass die Patienten in ihrer Not aus den Toiletten tranken, brutales Untertauchen beim Waschen und ein Personal, dem das alles egal war. „Die sind wirklich in der Hölle gelandet. Die haben keine Entwicklungschancen gehabt, absolut keine“, erinnert sich ein Pflegender.

Steinhof war Endstation, die Rett-Klinik bot immerhin Perspektiven. Ihr Gründer Andreas Rett galt als Koryphäe der Behindertenforschung. Eine nur bei Mädchen auftretende Hirnstoffwechselerkrankung („Rett-Syndrom“) wurde von ihm entdeckt, er war Präsident der Lebenshilfe, Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse und des „Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien“. Nach seinem Tod 1997 wurde ein Park in Wien-Hietzing nach dem „Behindertenpapst“ benannt. Seit dieser Woche muss die Geschichte des Pavillons 15 am Steinhof und der Rett-Klinik neu geschrieben werden, und die Biografie Retts noch dazu.

Dass es überhaupt so weit kam, liegt an der Kinderkrankenschwester Elisabeth Pohl, die 1980 am Steinhof zu arbeiten begann und vor vier Jahren ihre schockierenden Erinnerungen dem Falter erzählte (siehe Kasten Seite 12). Von sich aus wollte die Stadt Wien dieses dunkle Kapitel ihrer Sozialgeschichte nicht aufarbeiten. Erst nach beharrlichem Nachfragen des Falter und der Staatsanwaltschaft beauftragte sie ein Wissenschaftlerteams rund um die Soziologin Hemma Mayrhofer vom Institut für Rechts-und Kriminalsoziologie mit der Untersuchung der „stationären Unterbringung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1989“ (so der Studientitel). Die Forscher um Mayrhofer haben ihre Studie am Montag präsentiert und konnten nicht nur Missbrauch, Willkür und unmenschliche Lebensbedingungen am Pavillon 15 am Steinhof wissenschaftlich fundiert belegen. Sie thematisieren auch äußerst fragwürdige Handlungen Retts und seines Teams in der bis dato noch nicht in der öffentlichen Kritik gestandenen Rett-Klinik.

Es geht nicht nur um die Netzbetten, wie sie Retts Nachfolger Ernst Berger 1990 vorfand. Oder die von Rett immer wieder öffentlich propagierten Zwangssterilisationen von behinderten Mädchen und Frauen. Sondern um Medikamententestungen, Diagnosewillkür und fragwürdige Geldflüsse. Eine zentrale Rolle spielte dabei die langjährige „rechte Hand“ Retts, genannt „Schwester M.“, die, obwohl sie nie eine pflegerische oder medizinische Ausbildung gemacht hatte, Diagnosen verfasste, Medikamente verschrieb und als Quasi-Oberärztin und Krankenhausmanagerin in einem agierte.

Vor allem aber geht es um einen bislang weniger beforschten Aspekt der Zweiten Republik: Wie gelang es drei Neurologen mit NS-Vergangenheit, nämlich Rett, Heinrich Gross und Walther Birkmayer, sich nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Probleme im Umfeld des Bundes Sozialistischer Akademiker und der SPÖ-nahen Boltzmann-Institute wieder zu etablieren und ihr Fachgebiet über Jahrzehnte hinweg zu dominieren?

Das ist nicht nur eine Frage, die für Historiker interessant ist. Denn wegen Rett, Gross und Birkmayer konnten sich eine veraltete und stark in der Tradition der NS-Eugenik stehende Denkweise über Behinderte und ein entsprechender Umgang mit ihnen bis in die späten 1980er-Jahre in Österreich halten. Mit furchtbaren Folgen, die jetzt erst nach und nach dokumentiert und aufgearbeitet werden – und möglicherweise auch noch Klagen von Opfern nach sich ziehen könnten. Die Stadt Wien hat vorsorglich schon einmal eine Hotline eingerichtet (01/404 09-60030, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr).

Rett, Gross und Birkmayer hatten sich ein perfektes System aufgebaut. Rett galt als „Behindertenpapst“, seine Klinik, die sowohl Ambulanz wie stationären Aufenthalt wie auch eine Art Internatsbetrieb mit angeschlossener Schule anbot, war Anlaufstelle für Menschen mit behinderten Kindern aus ganz Österreich. In den 1960ern wirkte er noch als Vorkämpfer für Toleranz gegenüber Behinderten. Er begründete die erste „geschützte Werkstätte“, sein Buch „Das hirngeschädigte Kind“(1971) galt lange als richtungsweisend. Die Behindertenrechte-Bewegung der 1970er-Jahren ging an Rett aber vorbei, mehr noch, er stemmte sich gegen sie. „Er dachte durch und durch biologistisch und war damit spätestens zum Zeitpunkt der Psychiatriereform 1979 überholt“, erinnert sich Berger.

Bis heute hinkt Wiens Behindertenpolitik hinten nach. Die Auflösung der städtischen psychiatrischen Großanstalten Am Steinhof und Ybbs an der Donau zog sich über ein Jahrzehnt bis in die 1980er-Jahre, erst um 2000 gelang es, die letzten Patientinnen und Patienten in betreuten Wohngemeinschaften unterzubringen. Den nächsten, logischen Schritt hin zu „persönlicher Assistenz“, also einer Eins-zu-eins Betreuung mit möglichst individueller Lebensgestaltung, gibt es erst seit 2008 als Regelleistung. Was in Schweden seit den 1990ern Standard ist, ist in Wien derzeit nur für 260 behinderte Personen möglich. Auch bei der Inklusion von Behinderten ins normale Schulwesen ist Österreich hinten nach (siehe Artikelhinweis Marginalie).

„Retts Erbe wirkt nach“, meint Berger, der die Stadt seit Jahrzehnten zu diesem Thema berät und im Auftrag der Volksanwaltschaft regelmäßig Pflegeheime und betreute Wohnungen auf die Einhaltung der Menschenrechte prüft. Dass das notwendig ist, zeigte der Fall des Wohnheims Steinergasse in Wien-Hernals. Der Kurier berichtete erst vor einem Monat über Missstände in der vom Diakoniewerk betriebenen Einrichtung für mehrfach Schwerstbehinderte.

Für Rett waren Behinderte eben „Kinder“, wie er sie am liebsten nannte, die in seiner Klinik, seiner „großen Familie“, ordentlich versorgt und gepflegt, in ihren Familien oder in geschlossenen Anstalten leben sollten. Auf gar keinen Fall sollten sie sexuell aktiv werden. Die Studie dokumentiert den regelmäßigen Einsatz des Triebhemmers Epiphysan an Teenagern beiderlei Geschlechts an der Rett-Klinik, das Familien und Heimpflegern mit nach Hause gegeben wurde, sowie Zwangssterilisationen unter dem Deckmantel von Blinddarmoperationen – bezeichnenderweise nur an jungen Frauen. Viele von ihnen wurden dadurch vor Schwangerschaft „geschützt“. Zuvor im rechtlichen Graubereich, wurde diese gängige Praxis erst 2001 in Österreich verboten. Hinweisen auf sexuelle Übergriffe in den Familien ging Rett jedoch nicht nach.

Wer für die Rett-Klinik zu arm oder zu „schwierig“ war, wurde an den Pavillon 15 verwiesen. Die beiden wichtigen Standorte der Wiener Kinderpsychiatrie ergänzten sich auf fatale Weise.

„Ich weiß, das klingt absurd, aber ich bin fast erleichtert, dass ich mir das alles nicht eingebildet habe“, sagt Elisabeth Pohl. Als sie im Falter von Netzbetten, Zwangsjacken und anderen Mitteln der Freiheitsberaubung erzählte, von Quälerei bei der „Ausspeisung“, von Breien, in die sedierende Medikamente geschüttet wurden, damit die Kinder eine Ruhe gaben, von bösartigen Torturen beim Baden in schmutzigem, kaltem Wasser, von Machtspielen unter den Pflegerinnen und Pflegern, die auf Kosten ihrer „Lieblinge“ unter den behinderten Kindern gingen, wurde das in Rathaus-Kreisen noch als persönliche Vergangenheitsaufarbeitung einer damals beim Berufseinstieg überforderten Kinderkrankenschwester abgetan.

Die Studie macht nun klar, dass die Schrecken, die Pohl schilderte, System waren. Der Pavillon 15 war eine „totale Institution“, wie es Hemma Mayrhofer, die Studienverantwortliche, in den Worten der Wissenschaft formuliert. Ein Ort, geprägt von umfassender Gewalt und „absichtsvollen Quälens und Misshandelns“, mitunter aus reiner Lust daran. Er war aber auch ein Ort, der von allen -Politik, Justiz, Medien und Gesellschaft -über Jahrzehnte toleriert wurde. Obwohl er schon seinerseits weit entfernt von geltenden fachlichen Standards war.

Besonders grotesk ist ein weiteres Detail, das die Forscherinnen herausfanden. Die Gehirne der Kinder, die am Steinhof starben – in den nicht vollständigen Protokollbüchern der Prosektur fanden sich 76 Todesfälle, meist mit dem Vermerk „Lungenentzündung“ als Todesursache – gingen bis in die 1970er-Jahre, möglicherweise sogar länger, an Heinrich Gross oder an das von ihm geleitete Ludwig-Boltzmann-Institut (LBI) zur Erforschung der Missbildungen des Nervensystems. Auf den Obduktionsanweisungen stand oft nur lakonisch „ad Gross“. Ausgerechnet der NS-Euthanasiearzt Gross, der behinderte Kinder systematisch ermordet hatte, um an ihren Gehirnen forschen zu können, bekam also weiterhin „Krankenmaterial“ geliefert. Mehr NS-Kontinuität geht eigentlich nicht, auch wenn „aus Quellen der Zeit nach 1945 kein Verdacht auf gezielte Tötungen von Patientinnen abzuleiten ist“.

Eine kleine Gedenkstätte hinter dem Pavillon 15 erinnert heute an Gross‘ Verbrechen unter den Nazis. Dass er auch nach dem Krieg bis in die 1990er-Jahre weiter an Hirnen verstorbener und menschenunwürdig untergebrachter behinderter Kinder forschen durfte, muss demnächst wohl ergänzt werden. Was auch immer aus dem Jugendstil-Backsteingebäude in der Mitte des Steinhof-Areals werden soll, eine Nutzung als Apartmentblock ist in Kenntnis dieser neuen Details kaum noch vorstellbar.

Gemeinsam mit Gross publizierte Rett noch 1968 einen wissenschaftlichen Aufsatz auf Grundlage von Gehirnpräparaten, die von Spiegelgrundopfern stammten. Rett muss von der Herkunft der Präparate gewusst haben, mit seiner eigenen NS-Vergangenheit setzte er sich nie auseinander.

Den Dritten im Bunde, Walther Birkmayer, hatten nicht nur seine wöchentlichen Auftritte in der TV-Sendung „Seniorenclub“ berühmt gemacht. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich sorgte er für die „Säuberung“ unter der Ärzteschaft und leitete das „Rassenpolitische Amt“ der NSDAP in Wien. Nach dem Krieg wurde er bald rehabilitiert und später Professor für Neurologie an der Universität Wien. Er arbeitete in der gleichen Klinik wie Rett und war mit ihm eng befreundet. In einem Brief zu seinem 60. Geburtstag schwärmt Birkmayer über sich und Rett als „zwei Alpha“, Retts wissenschaftlicher Beobachtungs-und Forschersinn sei „sicher ein germanischer Erbteil“.

Erschreckende NS-Kontinuität gab es auch unter dem Pflegepersonal des Pavillon 15. Die meisten der Pflegerinnen und Pfleger waren ungelernte Hilfskräfte, „Schneiderin“ oder „Tischler“ waren schon die besten Ausbildungen. Der Pavillon 15 galt als „schlechter“, weil arbeitsintensiver Arbeitsplatz, in der Logik des Personals galt es in erster Linie, die Kinder und Jugendlichen mit möglichst wenig Aufwand zu verwahren.

Mayrhofer und ihr Team haben für ihre Studie 100 Interviews geführt, hunderte Patienten-, Personal-und Prosekturakten gesichtet, die Stadt Wien stellte Materialien aus ihrem Personal-und Jugendamt zu Verfügung, der Krankenanstaltenverbund öffnete sein Archiv. Es gibt in ihrem Bericht schockierende und sehr berührende Stellen, nichts war schwieriger, als „würdevoll über das Entwürdigende“ zu schreiben und die Opfer dieser Institutionen nicht ein zweites Mal herabzuwürdigen, erklärt Mayrhofer.

Es ist am Ende ein durch und durch bürokratisches Schreiben, das Mayrhofer bei ihren Recherchen fand, das einem die Luft raubt. Die Kinderabteilung Am Steinhof „ist vollkommen unzulänglich eingerichtet. Die Pflegerinnen wissen sich mit den Kindern nichts anzufangen. Niemand von uns kann diesen Zustand verantworten“, schrieb der Jugendamtsleiter Anton Tesarek an den Vizebürgermeister Karl Honay im Jahr 1953. Es dauerte noch 30 Jahre, bis es endlich so weit war und die Kinderpsychiatrie am Steinhof aufgelöst und übersiedelt wurde. Das Leid wird erst heute sichtbar.

Der Falter und die Steinhof-Studie: zuerst Vertuschung, jetzt Aufarbeitung

Frühling 2013. Die Stadt Wien stellt sich einem der dunkelsten Kapitel ihrer Vergangenheit: dem Umgang mit Kindern und Jugendlichen in „geschlossenen Anstalten“. Es wird viel über das Kinderheim am Wilhelminenberg gesprochen, eine von der Stadt eingesetzte Historikerkommission arbeitet am Endbericht. Aber über die nur wenige hundert Meter entfernte Kinderpsychiatrie am Steinhof spricht niemand.

Die Kinderkrankenschwester Elisabeth Pohl hat von 1981 bis 1986 dort gearbeitet und Schreckliches erlebt. Sie will darüber berichten und schreibt an die Redaktion des Standard, des Profil und des Falter. Nur der Falter antwortet. Pohls Geschichte erscheint am 29. Mai 2013 und macht Schlagzeilen. Die Stadt Wien richtet eine Hotline ein, der Krankenanstaltenverbund wird von der zuständigen Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) mit einer Aufarbeitung beauftragt. Ein knappes Jahr später ist der Endbericht fertig, bleibt aber über Monate unveröffentlicht. Erst auf Nachfrage des Falter wird er im Herbst 2014 in Auszügen freigegeben und erweist sich als oberflächlich und dürr. Pohls Aussagen werden abgewiegelt. Erst auf Druck der Volksanwaltschaft und des Falter beauftragt Wehsely Ende 2014 eine Wissenschaftler-Kommission mit der umfassenden Aufarbeitung. Zwei Jahre später präsentiert ihre Nachfolgerin Sandra Frauenberger die 632 Seiten starke Studie von Hemma Mayrhofer vom Institut für Rechts-und Kriminalsoziologie und richtet eine Hotline ein. BT

1962 besuchte der berühmte Wiener Fotograf Harry Weber den Pavillon 15 am Steinhof. Die Szenen zeigen den Alltag der Klinik, wie ihn die Außenwelt sehen sollte

FOTO: HARRY WEBER/ÖNB

Walther Birkmayer (1910-1996), NS-Rassenarzt, enger Freund und Kollege Retts

Heinrich Gross (1915-2005) bekam „Krankenmaterial“ vom Pavillon 15

Andreas Rett (1924-1997) gründete die „Rett-Klinik“ in Lainz/Rosenhügel. Auch er hatte eine Nazi-Vergangenheit

Diese drei Ärzte mit NS-Vergangenheit dominierten die neurologische Forschung in Österreich bis in die 1980er-Jahre

Im Mai 2013 erzählte die Kinderkrankenschwester Elisabeth Pohl im Falter erstmals von den Zuständen am Steinhof. Fast vier Jahre später liegt der Untersuchungsbericht Hemma Mayrhofers (Bild oben) vor

Zufallsfund: Nach seinem Steinhof-Besuch fuhr Harry Weber in die Rett-Klinik und machte noch ein paar Fotos. Die Forscher fanden sie auf der Negativrolle in der Nationalbibliothek, wo der Nachlass des Fotografen liegt

Sie bewegten sich in den Gitterbetten, mit tagsüber nur einem Holzbrett, die Matratze kam erst abends hinein, wie Affen im Käfig, entschuldige

ZITAT EINES BETREUERS AUS DER STUDIE

Selbstbildnis einer ehemaligen Pavillon-15-Patientin

Die Studie mit dem Titel „Kinder und Jugendliche mit Behinderung in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1989“ ist im LIT-Verlag erschienen und kann unterwww.irks.at runtergeladen werden.

 

Falter Nr. 11/2017 vom 15. 3. 2017

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