Auch für Frauen und Männer ohne Behinderung bedeutet es eine immense Anstrengung, den Idealvorstellungen von Schönheit, sexueller Attraktivität und Potenz zu begegnen. Menschen mit Behinderung müssen darüber hinaus dafür kämpfen als geschlechtliche Wesen wahrgenommen zu werden.

Die Produktion „Eros“ konfrontiert uns mit den autobiographischen Erlebnissen Betroffener. Die Schauspieler haben ihre Erfahrungen zu Texten verarbeitet, die in Form eines Stationentheaters performt werden. Das Publikum begegnet den Protagonisten dabei „hautnah“.

„Eros“ will provozieren, ermutigen und aufklären. Kalt kann diese Produktion niemanden lassen. Denn die Frage nach Körperbildern jenseits des Photoshop geschönten Ideals geht uns alle an.

Ob Spastiker, Querschnittler, Unfallopfer, Geistigbehinderte, Amputierte, Blinde, MS-Kranke; trotz ihrer Handicaps haben sie sexuelle Bedürfnisse. Öffnen wir die Augen dafür. Hinterfragen wir unser „Begehren“. Wir werden so manche Überraschung erleben.

„EROS“

eine Eigenproduktion des Theater Delphin Ensembles

23.01. und 24.01.2012 im Theaterbrett

Münzweidarngasse 2

1060 Wien

www.theater-delphin.at