Interessante TV-Diskussion:
Barbara Stöckl trifft Martin Töchterle (Bruder des Wissenschaftsministers)

In einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog präsentiert ORF-Moderatorin Barbara Stöckl – für „ORFIII Kultur und Information“ – unter dem Motto „Gipfel-Sieg“ zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen „Gipfel-Sieg“ gemacht haben.

Martin Töchterle malt seit über 25 Jahren Aquarelle und Ölgemälde, meist Landschaften, gern Porträts, Akte, Stillleben. Auch Tusche- und Kreidezeichnungen, Mischtechniken und Linolschnitte findet man in seinen Arbeiten.

Der 50-jährige Wahl-Schönberger und ehemalige Berufsschullehrer lebt mit der Diagnose MS (Multiple Sklerose) – und hat in der Malerei eine Möglichkeit gefunden, Begeisterung und Passion zu spüren: „Eigentlich habe ich mit dem Malen und Zeichnen seit meiner Kindheit nie aufgehört. Viele Tätigkeiten, die ich noch vor einigen Jahren machen konnte, fielen aufgrund meiner Erkrankung nach und nach weg. Deshalb steht für mich das Malen jetzt gleich nach meiner Familie an zweiter Stelle. Es ist ein riesiges Glück, dass ich von meiner Wohnung in Schönberg aus eine fast unerschöpfliche Motivvielfalt genieße: Wenn ich male, bin ich nicht krank.“ In den letzten zwanzig Jahren wurden Martin Töchterles Bilder mehrfach ausgestellt, er leitete außerdem verschiedene Kurse.