Viele Peinlichkeiten meines Lebens haben mit dem Grundbedürfnis schlechthin zu tun. Schon als Volksschüler begannen die Probleme und die damit verbundenen Peinlichkeiten. Ich kann mich erinnern, dass meine Volksschullehrerin immer mit mir auf die Toilette gegangen ist, weil ich „dringend musste“. Dann saß ich auf der Toilette und nichts kam. Möglicherweise lag es daran, dass die Frau Lehrerin neben mir stand. Neben jemand anderen zu pieseln ist gar nicht so einfach. Aber die Lehrerin hatte Geduld und wir warteten auch oft über das Läuten der Glocke hinaus. Doch das setzte mich doppelt unter Stress. Ich kann mich daran erinnern, dass die Lehrerin sehr viel Geduld hatte und lächelnd meinte: „Das Rohr scheint verstopft zu sein. Vielleicht sollten wir einen Klempner holen“.