In Österreich hatten wir Lainz, Schwester Walli „half“ aus Mitleid einigen kranken Menschen. Im Mitternachtsjournal von RTL wurde gestern über eine deutsche Krankenschwester berichtet, die ebenfalls aus Mitleid vier bis sechs schwer kranke und behinderte Menschen umbrachte. So spritzte sie während einer Reanimation einem Mann ein Blut senkendes Mittel. Zum Kommentartext wurden Bilder von einem beatmeten Patienten gezeigt, dessen Atemkanüle gerade abgesaugt wurde. Ich weiß nicht, ob es mir erst jetzt auffällt, da ich selbst beatmet werde, aber beatmete Menschen kommen in den Medien immer häufiger vor. Meistens im Zusammenhang mit Tod oder Sterbewunsch. Ich bin jedenfalls froh, nicht von dieser – von den Kolleginnen als sehr fleißig beschriebenen – Krankenschwester „betreut“ worden zu sein. Ich lebe gerne! Auch wenn die Menschen, die mich sehen, vielleicht auch etwas anderes vermuten.

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