Neu gegen Alt!

Unser Auto war heuer schon 13 Jahre alt. Meine Eltern machten mir zu meinem 50. Geburtstag ein großes Geschenk: ein neues Auto! Alle freuten sich, bis auf unseren 8-jährigen Sohn Elias. Er weinte und sagte: “Wir dürfen das alte Auto nicht hergeben!“. Warum ihm der Abschiedsschmerz so schwer viel mögen Psychologen klären.   Wir schenkten …

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Darf ich Ihnen helfen?

Wer tagtäglich mit den Rollstuhl öffentlich unterwegs ist, erlebt so einiges. Auch schöne Erlebnisse. Als ich vor einigen Wochen wieder mal spätabends mit der Ubahn nach Hause fahren wollte, kam ein alter Zug nach dem anderen. Ich konnte nicht einsteigen, da es bei den alten Wagonen keine Rampe gibt und ich mit dem Elektrorollstuhl den …

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Das tue ich nicht!

Da war noch die unvergessliche Busfahrt, spätabends im Winter am Weg vom Parlament nach Hause. Ich wartete mit meiner Assistentin Uli an der eiskalten Bushaltestelle. Endlich kam der Bus. Uli bat den Busfahrer, die Rampe mechanisch auszuklappen. Er blieb sitzen und meinte: „Tu ich nicht. Das ist nicht mein Job.“ Er wollte gleich weiterfahren.   …

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Finger wie meine!

Seit zwei Jahren arbeitet Mana, eine iranische Studentin, bei mir als persönliche Assistentin. Sie hat etwas, was keine andere Assistentin hat, aber dafür ich: verbogene Finger.   Die Gelenke meiner Finger sind aufgrund der Lähmung unnatürlich überdehnt. Mana kann ihre Finger wie meine verbiegen. Das hat sie als Kind geübt. Einfach so, ohne Vorbild. Sie …

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Wo bist du?

Bei einer Talkshow wurde Judit gefragt, wie das Leben mit den vielen persönlichen Assistentinnen ist, ob sie nicht eifersüchtig ist? Judit antwortete: „ Der Gegenteil ist der Fall. Die Assistentinnen unterstützen uns, sind die Teil der Familie“. Wenn eine neue Assistentin bei uns beginnt, gibt es immer eine Gewöhnungsphase, des gegenseitigen Kennen- und Schätzenlernens. Besonders …

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In die Seele blicken!

Es war einer der schwersten Momente in meinem Leben, als mir mein Augenarzt vor mehr als 10 Jahren verkündete dass mein Sehnerv dauerhaft geschädigt ist und wohl nicht mehr heilbar ist. Für immer im Nebel leben, das waren im wahrsten Sinne des Wortes trübe Aussichten. Ich konnte nicht mehr lesen, lebte in einer trüben Nebelsuppe …

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Papa, ich mach das schon!

Sechs Jahre nach Katharina kam Elias zu uns. Mit seiner Energie gab er unserem Familienleben neuen Schwung. Er liebt seinen Papa, auch wenn er seine Mama mehr liebt, wie immer betont. Schon als Baby interessierte ihn der Papa, aber noch mehr seine Geräte. Der Joystick des Rollstuhls war sein Lieblingsspielzeug. Als er älter wurde sagte …

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