In folgender Presseaussendung stellt Sebastian Kurz seine Initiative "Unsere Stimmen für Entwicklung" vor. Viele spannende Möglichkeiten sich daran zu beteiligen werden vorgestellt. Mitmachen lohnt sich!

Ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen und sauberes
Trinkwasser sind nicht für alle Menschen auf der Welt
selbstverständlich. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit
macht mit ihrer Frühjahrsinitiative darauf aufmerksam.
PolitikerInnen, SchauspielerInnen, UnternehmerInnen, Partner und
Jugendliche ergreifen das Wort und erklären, warum ihnen Entwicklung
am Herzen liegt. 

   "Mit Entwicklungszusammenarbeit können wir einen Beitrag leisten,
damit möglichst viele Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen
können, unabhängig davon, wo sie geboren sind", betont Außenminister
Sebastian Kurz als eine der Stimmen für Entwicklung der
Frühjahrskampagne der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Warum ist Entwicklungszusammenarbeit wichtig? Darauf antworten
engagierte Stimmen aus dem In- und Ausland wie: Schauspielerin Elke
Winkens, Sonnentor-Geschäftsführer Johannes Gutmann, Slow
Food-Expertin Barbara van Melle, Fairtrade-Vorstand Helmut Schüller
und viele mehr. 

   "Wir leben in einer globalisierten Welt. Deshalb finde ich, dass
nicht nur die Finanzmärkte global agieren sollten, sondern auch die
Völker. Für uns heißt das, dass wir, ob es uns gefällt oder nicht,
auch für Menschen in ärmeren Ländern Verantwortung übernehmen
müssen", erklärt zum Beispiel die Journalistin Barbara
Coudenhove-Kalergi. Veröffentlicht werden alle Stimmen für
Entwicklung auf dem Internetportal www.entwicklung.at sowie auf den
Social Media-Kanälen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Zwtl.: Workshops für SchülerInnen und Jugendgruppen

   In den Workshops "Junge Stimmen für Entwicklung" für Schulen und
Vereine erfahren Jugendliche ab 15 Jahren in drei Stunden, wie
Entwicklungszusammenarbeit funktioniert. Schließen Armutsminderung
und Wirtschaftswachstum einander aus oder ergänzen sie sich? Und was
kann ein kleines Land wie Österreich bewirken? Zum Abschluss jedes
Workshops gestalten Jugendlichen kurze Videobotschaften zum Thema
Entwicklung. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit übernimmt
die Kosten der ersten 30 Workshops. Anmeldungen sind in den
Südwind-Regionalstellen (www.suedwind-agentur.at) möglich. 

Zwtl.: Videowettbewerb: Jede Stimme zählt

   Neben Jugendlichen fordert die Österreichische
Entwicklungszusammenarbeit ab Mai alle dazu auf, ein Video zum Thema
Entwicklung zu drehen. Der kreativen Gestaltung sind keine Grenzen
gesetzt: Vom einfachen persönlichen Statement über eine Umfrage unter
PassantInnen oder FreundInnen bis zu einem Trickfilm ist alles
möglich. Vor dem Sommer wird über Facebook abgestimmt. Jene fünf
Videos, die am meisten berühren, besonders kreativ und interessant
sind, werden ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist eine Videokamera.
Genauere Informationen dazu ab Mai auf
www.facebook.com/OsterreichischeEntwicklungszusammenarbeit. 

Zwtl.: Termintipp: Living Books

   Engagierte Menschen als "Living Books" kennenlernen, das ist am
23. und 24. Mai in der Hauptbücherei Wien möglich. BesucherInnen
können sich von "lebenden Büchern" in Einzelgesprächen persönliche
Geschichten und Erfahrungen aus Entwicklungs- und Schwellenländer
erzählen lassen. Unter dem Motto "Unsere Stimmen für Entwicklung"
erhält man so Informationen aus erster Hand.

Zwtl.: Weitere Stimmen für Entwicklung: 

   Barbara van Melle, Slow Food-Expertin: "Wem bewusst ist, dass die
Verschwendung und der Reichtum der Industrieländern nur auf Kosten
der Länder des Südens möglich ist, für den steht die Bedeutung
langfristiger Projekte der Entwicklungszusammenarbeit außer Frage."

   Eva Pölzl, Moderatorin: "Entwicklung ist vor allem weiblich. Die
Frauen des Südens sind es, die die Zukunft bestimmen werden - die
ihrer Kinder, ihrer Familien und vor allem die der demokratischen
Entwicklungen. Hilfe für unsere Schwestern kann die Welt verändern
und wohl auch retten."

   Johannes Gutmann, Geschäftsführer Sonnentor Kräuterhandels GmbH:
"Leben und leben lassen, ein faires Miteinander und Kreislaufdenken
sind die Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaft für Mensch und
Umwelt."

   Helmut Schüller, Vorstandsvorsitzender FAIRTRADE Österreich:
"Entwicklungszusammenarbeit ist mir wichtig, weil weltweit fast eine
Milliarde Menschen an Hunger leidet. Sehr viele sind Kleinbauern und
Kleinbäuerinnen sowie Arbeiter und Arbeiterinnen im globalen Süden.
FAIRTRADE hilft diesen KleinbäuerInnen, ArbeiterInnen und
BürgerInnen, ihre Kräfte freizusetzen."

   Elke Winkens, Schauspielerin: "Geprägt von meiner Kindheit und der
engagierten Arbeit meines Vaters, der eine Zeit lang als Ingenieur in
Afrika tätig war, ist mir Entwicklungszusammenarbeit als Hilfe zur
Selbsthilfe ein wichtiges Anliegen. Ich bin immer wieder fasziniert
von der Hilfsbereitschaft Österreichs nicht nur bei
Katastropheneinsätzen, sondern darüber hinaus bei unterschiedlichsten
Projekten weltweit. So selbstverständlich wie es für viele
ÖsterreicherInnen ist, jederzeit eine helfende Hand anzubieten,
möchte auch ich gerne einen Beitrag leisten und unterstützend
mitwirken."

   Annelies Vilim, Geschäftsführerin Globale Verantwortung: "Alle
Menschen haben ein Recht auf einen angemessenen Lebensstandard,
Bildung, Nahrung und ärztliche Versorgung. Entwicklungszusammenarbeit
ist mir wichtig, weil es mir nicht wurscht ist, wenn Kinder
verhungern oder Frauen bei der Geburt sterben." 

   Erion Velia, Minister für soziale Wohlfahrt und Jugend, Albanien:
"Albanien braucht Arbeitsplätze. Dafür gibt es zwei Geldgeber: Jene,
die einen Fisch schenken, und jene, die eine Angel bringen. Die
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit gehört zur zweiten Gruppe.
Ihre Arbeit wird in Albanien hoch geschätzt."

   Gottfried Biewer, Professor für Sonder- und Heilpädagogik:
"Entwicklungszusammenarbeit ist kein bloßes Geben von reichen an arme
Länder. Es ist vielmehr ein gemeinsamer Lernprozess, von dem beide
Seiten gleichermaßen profitieren."

   Betty Bigombe, Staatsministerin für Wasser und Umwelt, Uganda:
"Sauberes Wasser und bessere Sanitärversorgung sind eine wichtige
Basis für Entwicklung. Mit Unterstützung aus Österreich erhalten rund
60.000 Uganderinnen und Ugander jährlich Zugang zu sicherem
Trinkwasser."

Noch mehr Stimmen für Entwicklung finden Sie hier:
www.entwicklung.at/unsere-stimmen-fuer-entwicklung/

Zwtl.: Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

   Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder
in Afrika, Asien, Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer
nachhaltigen Entwicklung. Das Außenministerium plant die Strategien
und Programme, die Austrian Development Agency setzt diese gemeinsam
mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und
Unternehmen um.

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