„Wir leben in der „Licht ins Dunkel“-Gesellschaft. Behinderte Menschen sind Opfer, Leidende und Sterbende. Es kommen immer weniger behinderte Kinder zur Welt, da das als das schlimmste aller Schicksale dargestellt wird. Die Medien predigen Erlösung. Lassen wir sie doch sterben, ersparen wir ihnen das Schicksal Leben.

Aber ist es nicht erstaunlich, dass in der aktuellen Sterbediskussion, es gerade Menschen mit Behinderungen sind, die aufschreien und sagen: Wir wollen keine Sterbehilfe. Wir wollen Chancengleichheit und mehr Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben?! Diese Rufe sollten durch die Medien verbreitet werden und nicht das, was die anderen für behinderte Menschen wollen. Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint.

Eine Euthanasie-Gesetzgebung in Österreich ist abzulehnen. Jegliche Euthanasie-Verfahren entwickeln, wie sich in den Niederlanden und Belgien zeigt, eine Eigendynamik, aus der behinderte Menschen nur mehr schwer aussteigen können. Ärzten muss die Aufgabe der Lebenserhaltung vorbehalten bleiben. Ihnen ein Entscheidungsrecht über Leben und Tod ihres Patienten aufzubürden, bringt unweigerlich Gewissenskonflikte mit sich. Nicht das selbstbestimmte Sterben, sondern das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde bis zu Letzt sollte in den Vordergrund der politischen Debatte gerückt werden.

Tötung ist keine Antwort auf Leid und Verzweiflung von Menschen und schon gar nicht von Kindern, wie es in Belgien vor kurzem beschlossen worden ist. Wehret den Anfängen!“

 

Unterstützt jetzt die Bürgerinitiative gegen aktive Sterbehilfe!

http://http://www.keineeuthanasie.at