Wir sprechen mit den Händen
Franz-Joseph Huainigg / Verena Ballhaus
Verlag Betz, Wien; (Juli 2005)
32 Seiten
ISBN-13: 978-3219112184

Ein gehörloses Mädchen findet Freunde: Lisa ist gehörlos, darum gebärdet sie mit den Händen. Das können die anderen Kinder nicht verstehen, sie schimpfen Lisa ‘dumm’. Doch ein Junge versteht sie und spricht mit ihr: Thomas. Er ist vor kurzem hierher gezogen und hat gehörlose Eltern. Auf einmal merken die Kinder, dass das ‘Gefuchtel’ eine Sprache ist, denn Thomas kann es ihnen übersetzen. Und die Sprache hat sogar Vorteile. Obwohl ein Zug nahe vorbeirattert, können sich Thomas und Lisa prima verstehen. Nun wollen die anderen Kinder auch Gebärden lernen und alle erhalten einen Gebärdennamen. Thomas bringt die ganze Schar zu sich nach Hause. Da sehen die Kinder einige Hilfsmittel, die den Gehörlosen das Leben erleichtern: die Lichtsignalanlage oder das Faxgerät. Nach dem Buch “Wir verstehen uns blind”, in dem ein blinder junger Mann einem Kind hilft, die verlorenen Eltern wieder zu finden, legt der Autor hier ein Buch vor, das Kindern die Welt der Gehörlosen näher bringt. Das Buch zeigt das Fingeralphabet und eine allererste Einführung in die Gebärdensprache.

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